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Bresinsky, A. (2011)

Über Laccaria longipes nebst Anmerkungen zur Checkliste der Basidiomycota von Bayern

Zusammenfassung : Es wird über den Nachweis von Laccaria longipes in Bayern und Baden-Württemberg berichtet. Die an Sphagnum gebundene Art kommt damit auch in Europa vor. Es wird ein vorläufiger Schlüssel zur Bestimmung der mitteleuropäischen Arten innerhalb des Laccaria­laccata-Artkomplexes vorgestellt. Zur Checkliste der Basidiomycota von Bayern werden verschiedene Ergänzungen mitgeteilt. Die neue Kombination, Arrhenia griseopallida var. tetraspora (Kühner & Lamoure) Bresinsky wird etabliert.

Mycol. Bav. 12: 51-63

Dämmrich, F. & Th. Rödel (2011)

 

Amphinema diadema K.H. Larss. & Hjortstam – ein seltener Rindenpilz in Deutschland

Zusammenfassung: Ein sächsischer Fund des seltenen Rindenpilzes Amphinema diadema wird mit Foto, Mikrozeichnung und Beschreibung vorgestellt. Verbreitung, Ökologie und Funddaten werden beschrieben.

Myc. Bav. 12: 65-68.
Glaser, T. (2011)

Fungi selecti Bavariae Nr. 14

Onygena corvina Albertini et Schweiniz: Fr.
Gewöll-Hornpilz
 

Mycol. Bav. 12: 18
Kost, G., K.-H. Rexer & M. Theiss (2011)

Seltene und gefährdete Pilze im Oberstdorfer Raum (Allgäu) sowie im angrenzenden Kleinwalsertal

Zusammenfassung: Die ersten Ergebnisse einer zehnjährigen Studie zum Vorkommen und zur Verbreitung seltener und gefährdeter Pilzarten des Oberstdorfer Raumes werden vorgestellt. Von 950 gefundenen Arten dieser Region sind 270 in den Roten Listen Deutschlands, Österreichs oder der Schweiz verzeichnet. 53 ausgewählte seltene und bedrohte Rote-Liste-Arten, die in drei für die Region typischen Vegetationseinheiten vorkommen (hochmontaner Buchen-Tannen-Fichten-Wald auf Kalk, Standorte mit Moorbildung und verschiedene Erlenwaldgesellschaften), werden mit charakteristischen Merkmalen und Angaben zu ihrer Ökologie präsentiert und 13 Arten mit Fotografien vom natürlichen Standort dokumentiert.

Mycol. Bav. 12: 27-50
Kunze A. & A. Staber (2012)

Entoloma ollare – ein seltener Rötling aus einem Blumenkasten bei Augsburg und der Erstnachweis in Bayern

Zusammenfassung: Entoloma ollare wird als bayerischer Erstnachweis vorgestellt. SeineÖkologie und Verbreitung in Europa werden beschrieben und diskutiert. Die Stellung des Taxons innerhalb der Untergattung Claudopus und der gleichnamigen Sektion wird kommentiert.

Mycol. Bav. 12: 11-17
Lohmeyer, T. R. (2011)

Fungi selecti Bavariae Nr. 15

Diplomitoporus avescens (Bresadola) Domański
Gilbende Nadelholztramete

Mycol. Bav. 12: 64

Lohmeyer, T. R. (2011)

Fungi selecti Bavariae Nr. 16

Hygrophorus agathosmus (Fr.) Fr.
Wohlriechender Schneckling
 

Mycol. Bav. 12: 86

 

Miersch, J. & Karasch, P. (2011)

Mycena oregonensis (neu für Bayern) und Mycena leptophylla, zwei aprikosenfarbene Helmlinge

Zusammenfassung : Aus Bayern und Thüringen werden Funde von zwei aprikosenfarbigen Helmlingen mitgeteilt. Ein Zweitfund von Mycena oregonensis aus Deutschland (Bayern) wird vorgestellt und die Verbreitung dieser Art in Mitteleuropa diskutiert. Ein kleiner Fruchtkörper von „Mycena roseipallens“ aus Thüringen wurde zu Mycena leptophylla revidiert. Die makro­und mikroskopischen Kennzeichen der Pilze werden beschrieben und von den Arten werden Farbabbildungen gezeigt. Außerdem erörtern die Autoren einige taxonomische Probleme, die in der Artengruppe um Mycena roseipallens, M. leptophylla, M. fl oridula und M. adonis auftreten. 

Mycol. Bav. 12: 19-26

Steiner, M. & L. Hiersche (2011)

 

Radioaktive Kontamination von Pilzen und die daraus resultierende Strahlenexposition des Menschen

Zusammenfassung: Pilze sind für viele Menschen eine beliebte Bereicherung des Speisezettels, können jedoch radioaktives Cäsium-137 (137Cs) anreichern. Die Strahlenexposition des Menschen durch den Verzehr wild wachsender Speisepilze hängt vom 137Cs-Gehalt der Pilzart und der verzehrten Menge ab. Die radioaktive Kontamination der Pilze kann je nach Standort und Art erheblich variieren. Auch etwa zwei Jahrzehnte nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl wiesen beispielsweise Semmelstoppelpilze (Hydnum repandum) aus Südbayern noch bis zu einige 1000 Bq/kg in der Frischmasse auf. Maronenröhrlinge (Xerocomus badius) aus dem Bayerischen Wald erreichten Werte von über 10 000 Bq/kg in der Frischmasse. Aufgrund der Verlagerung des Radiocäsiums in tiefere Bodenschichten nimmt der Radiocäsiumgehalt der meisten Speisepilze im Mittel langsam ab. Auch Pilze, die nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind, können indirekt zur Radiocäsiumaufnahme des Menschen beitragen. Ein Beispiel ist die Warzige Hirschtrüffel (Elaphomyces granulatus), die als Delikatesse für Wildschweine wegen ihrer außergewöhnlich hohen Radiocäsiumgehalte den bei weitem größten Beitrag zur Kontamination dieser Tiere liefert.

Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die radioaktive Kontamination von Speisepilzen und Wildschweinfleisch, vermittelt die Hintergründe und erläutert die Strahlenexposition, die sich aus dem Verzehr selbst gesammelter Pilze ergeben kann. Mithilfe der in diesem Beitrag angegebenen Informationen ist der interessierte Pilzliebhaber in der Lage, die Höhe der zusätzlichen Strahlenexposition selbst abzuschätzen, sofern die Kontamination der Pilze bekannt ist.

Mycol. Bav. 12: 69-85.
Theiss, M. &G. Kost & K.-H. Rexer (2011)

Fungi selecti Bavariae Nr. 13

Rhodoscypha ovilla (Peck) Dissing & Sivertsen 1983
Rosafarbener Weißhaarbecherling

Mycol. Bav. 12: 10