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Baral H.-O. (1999)

Ombrophila hemiamyloidea (Leotiales), a new aquatic discomycete

Sprache: englisch

Zusammenfassung: Die neue Art ist charakterisiert durch hemiamyloide Apikalringe and Sporenhüllen, sowie durch Asci, welche mehrzellige Sporen abschießen. Diese Merkmale waren in Ombrophila ( = Neobulgaria, Leotiaceae) bislang unbekannt. Die neue Art stimmt in einigen Merkmalen mit den Molli siaceae u nd Vibrisseaceae überein. In Reinkultur wurde keine Anamorphe gebildet. Eine ähnliche Kollektion einer unbestimmten Ombrophila, sowie ein Isotypus von Zugazaea agyrioides werden verglichen. Die Neukombination Vibrissea catarhyta ersetzt das spätere Synonym V . strossmayerioides. Graddonia coracina wird als möglicherweise neu für den Amerikanischen Kontinent berichtet.

Mycol. Bav. 3: 50-63
Bauer G. (1999)

Pseudoplectania sphagnophila (Pers.: Fr.) Kreisel (Ascomycota, Pezizales, Sarcoscyphaceae) erstmals in Bayern nachgewiesen

Zusammenfassung: Der bisher in den alten Bundesländern nicht nachgewiesene Discomycet Pseudoplectania sphagnophila (Pers.: Fr.) Kreisel wurde im Frühjahr 1997 fast zeitgleich in zwei oberbayerischen Torfmooren entdeckt. Der Autor beschreibt den Pilz und verdeutlicht die Abgrenzungsmerkmale innerhalb der Gattung, namentlich in der Paraphysenmorphologie.

Mycol. Bav. 3: 44-49
Christan J. (1999)

Was ist Ramaria stricta var. concolor Corner? .

Zusammenfassung: Es wird über Funde berichtet, die zunächst als Ramaria concolor (Corner) R. H. Petersen bezeichnet wurden. Nach vergleichenden Untersuchungen mit Aufsammlungen von Ramaria stricta (Pers. : Fr.) Quél. wird Ramaria concolor (Corner) R. H. Petersen wieder auf R. stricta var. concolor Corner zurückgestuft.

Mycol. Bav. 3: 34-43

Dämon W. & Türk R. (1999)

Zur Ökologie einiger corticioider Basidienpilze in naturnahen Nadelwäldern der Alpen (Salzburg, Österreich)

Zusammenfassung: Naturnahe Nadelwälder der Alpen bieten die ökologischen Voraussetzungen für charakteristische, floristisch bemerkenswerte und vor allem sehr artenreiche Gemeinschaften corticioider Pilze. Dies zeigen Untersuchungen in Salzburg (Österreich), die auch alle bestehenden Naturwaldreservate des Bundeslandes einschließen. Für acht ausgewählte und in Mitteleuropa zum Teil selten dokumentierte corticioide Pilzarten (siehe key words) werden die Beobachtungsdaten zur regionalen Verbreitung, zum Charakter der Lebensräume und zu mehreren substratökologischen Faktoren zusammengefasst and mit Angaben in der Literatur verglichen.

Mycol. Bav. 3: 24-33
Fischer M. & Wagner T. (1999)

Inonotus hastifer , Inonotus naodulosus und Inonotus radiatus : drei nahe verwandte Vertreter der Schillerporlinge

Zusammenfassung: Es wird eine Zusammenfassung der kennzeichnenden Merkmale der drei nah verwandten Arten I. hastifer, I. nodulosus und I. radiatus gegeben. Unter Kombination von Daten beruhend auf den Bereichen Mikroskopie, Ökologie, Kulturverhalten, Paarungstests and Restriktionsanalyse kann eine sehr zuverlässige Differenzierung zwischen den Sippen erreicht werden. Inonotus radiatus scheint verwandtschaftlich etwas entfernt von den beiden anderen Sippen zu stehen.

Mycol. Bav. 3: 16-23
Hahn C. (1999)

Xerocomus persicolor - ein bemrkenswerter Röhrling aus Griechenland

Zusamm e nfassung: Eine Aufsammlung von Xerocomus persicolor aus Griechenland wird mit dem in München (M) hinterlegten Holotypus verglichen. Eine ausführliche Beschreibung, vor allem der Mikromerkmale, sowie eine Charakterisierung des Standorts wird gegeben.

Mycol. Bav. 3: 6-10
Lohmeyer T.R. (1999)

Porlinge zwischen Inn und Salzach - eine Zwischenbilanz nach dreißig Jahren. Teil III: Die Gattungen Trametes und Trichaptum

Zusammenfassung: Im dritten Teil der Arbeit über die Porlinge zwischen Inn and Salzach (Südost-Oberbayern) sowie angrenzender Teile Oberösterreichs werden Verbreitung und Ökologie der Gattungen Trametes und Trichaptum beschrieben.

Mycol. Bav. 3: 11-15
Unger H.-G. (1999)

Russula flavispora (Blum) Romagn. - Erstnachweis für Deutschland

Zusammenfassung: Der Autor gibt eine Beschreibung des deutschen Erstnachweises von Russula flavispora (Blum) Romagn., einer Art mit primär mediterran-atlantischer Verbreitung, im Kurpark von Niendorf (Schleswig-Holstein), wo der Pilz im Zierrasen unter Quercus robur, Corylus avellana und Carpinus betulus wuchs . Der Standort wurde inzwischen von der zuständigen Behörde wegen des Auftretens zahlreicher seltener Pilzarten als Naturdenkmal ausgewiesen.

Mycol. Bav. 3: 2-5